Die Sage um das Kranzelreiten

Zu den schönsten Bräuchen Kärntens zählt das Kranzelreiten in Weitensfeld im Gurktal, das jährlich zu Pfingsten abgehalten wird.

Um 1567 soll der Sage nach im Markt Weitensfeld die Pest gewütet haben. Nur drei Bürgersöhne des Marktes Weitensfeld und das Burgfräulein aus dem Schloß "Thurnhof" in Zweinitz sollen von der Seuche verschont geblieben sein. Dieses Burgfräulein forderte die drei Bürgersöhne, die um ihre Hand anhielten, zu einem Wettlauf auf. Dem Sieger reichte sie die Hand zum Lebensbunde.

Daraus entstand das Kranzelreiten in Weitensfeld als Erinnerung an die Begebenheit und muß alljährlich abgehalten werden. Es darf nie vernachlässigt werden, noch ausbleiben. Selbst in den schwersten Kriegsjahren, wo es großen Mangel an Roß und Reiter gab, wurde das Fest traditionsgemäß, wenn auch nur in bescheidenem Ausmaß, abgehalten. Würde es einmal ausbleiben, so bricht der Sage nach Unheil über den Markt. Die Sage erzählt, daß anläßlich eines solchen Falles in der Nacht die Pesttoten geritten kämen und frühmorgens die Weitensfelder auf die von Huftritten aufgewühlte Marktstraße blicken könnten.

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Es gibt mehrere Varianten die den Ursprung des Kufenstechens im Unteren Gailtal beschreiben:

Im letzen Viertel des 15. Jahrhunderts war es den Männern des Tales gelungen den Anführer einer Horde Türken, die mordend das Gailtal durchstreiften, gefangen zu nehmen. Dieser wurde an einem Pfahl gebunden und in Folge von den vorbei reitenden Bauern mit einer Keule erschlagen worden. Eine andere Erzählung beschreibt, dass es einem Bauern gelungen sei, den Kommandanten einer türkischen Truppe im Kampf zu töten, was zum Rückzug der Türken aus dem Gebiet geführt habe. Als der Bauer heimkehrte demonstrierte er die Tat anhand einer Tonne, die auf einem Pfahl war. Zu Erinnerung wird dieses seitdem veranstaltet.

Vielmehr ist der Ursprung eine Kopie ritterlicher Spielen. Die römische Quintana (soldatische Übungen) wurde auf einem mannshohen Holzpflock ausgeführt. Das höfische Turnier des Mittelalters kennt diesen Wettstreit in modifizierter Form als Quintaine. Aber auch Fruchtbarkeitsriten, wie die Einführung des jungen Mannes in die Welt der Erwachsenen und/oder der Wunsch seinen Mut im Umgang mit Pferden beweisen zu können, waren maßgeblich für das Kufenstechen. (Quelle: Gailtaler Kufenstechen, Kodex der Burschenschaften)

Zu sehen ist dies bei den Kirchtagen zwischen Mai und September im Unteren Gailtal.

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Kärnten hat gerade im Herbst eine ganz besondere Ausstrahlung. Die Landschaft präsentiert sich in einer bunten Farbenpracht. Am Ende eines langen und fruchtbaren Sommers ist die richtige Zeit angebrochen, in den Dörfern für die Bevölkerung selbst etwas zu unternehmen. Der „Kärntner HeimatHerbst“ ist eine Initiative, die vor allem die ländlichen Regionen beleben und noch wertvoller machen soll. Diese Veranstaltungsreihe ist nicht künstlich aufgesetzt, sondern eine von Innen getragene Aktion von Kärntnern für Kärntner, wobei Gäste in jeder Phase herzlich willkommen sind, dabei zu sein. (Quelle: www.heimatherbst.at)

Heuer findet dieser vom 19. August bis 14. Oktober 2012 statt. Näheres unter www.heimatherbst.at oder Eventkalender

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Ein traditionelles Geflügelfest in St. Andrä.

Vom 10. - 19. August 2012 findet auch heuer wieder das Gackern in St. Andrä statt.

Neben Live-Musik an allen Tagen, täglichen internationalen Geflügelspezialitäten gibt es auch Highlander-Wettkämpfe im Kilt und wir, das Trachtenhaus Strohmaier, sind am Sonntag,12. August, um 18 Uhr mit einer großen Modenschau vertreten.

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Nähers unter www.gackern.at

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